Reisebericht Engaño

Engaño & Co. reisen von Südamerika nach Europa

Import der Pferde Engano, Rumba, Caipira (Eigner: JV Criollo por Europa) und Chamaca (Eigner: Alexander Lüchinger) aus Uruguay nach Deutschland/Schweiz

28. bis 31.Mai 2010

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Der Import wurde von Peter Grimms Firma Intership, Deutschland, mit Lufthansa und Newport Cargo Buenos Aires durchgeführt, alle Reiseetappen und der ganze Papierkrieg an allen zu überquerenden Grenzen (Uruguay, Argentinien, Senegal, Deutschland, Schweiz) haben hervorragend geklappt.


Die Pferde waren ab dem Verlassen der Farm Juan Montans Freitag 28.5., 05:00, bis zu ihrem Eintreffen auf dem Hof Laguna de las Rosas, bei Zürich, am Montag 31.5.2010 75 Stunden unterwegs. Ich (Alexander Lüchinger) habe sie auf dem ganzen Flug begleitet. Es wäre auch möglich, einen Begleiter der Transportfirma zu beauftragen, ich wollte aber selber miterleben, was mit den Tieren auf dem Transport geschieht, um auch beurteilen zu können, ob soche Transport verantwortbar sind. Und es ist ganz klar: ja sie sind es, es wird hier hervorragende Arbeit geleistet.

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In diesem Lastwagen wurden der Hengst Engano und die drei Stuten Rumba (tragend), Caipira (tragend) und Chamaca vom Uruguay zum Flughafen Buenos Aires überführt. Distanz ca 700 km.

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Eigentlich hätte der Wagen in Argentinien aus veterinärdienstlichen Gründen hermetisch verschlossen sein sollen, aber durch die kleinen Öffnungen konnten – zum Glück – die Tiere von den beiden uruguayischen  Fahrern auch unterwegs mit Wasser und Heu versorgt werden.

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Caipira im Laster, soeben in BA eingetroffen.


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In diese Transportbox wurden die vier Pferde, der Reiseproviant Wasser und Heu und ich verpackt.

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Der Weg aus dem Lastwagen in die sauber vorbereitete Transportbox.

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Im Hangar in Buenos Aires haben wir etwa 5 Stunden auf den Abflug gewartet und dabei möglichst viel Bewegung und ...

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... Futter gesucht.

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Jetzt geht’s los, über’s Flugfeld in Buenos Aires ...

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... zur Cargo MD 11 der Lufthansa.


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Neben allen möglichen und unmöglichen Gütern (VWs in Argentinien für Käufer in Europa produziert) ...

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... wurden zuletzt auch wir verpackt. Unsere Box stand direkt hinter dem Cockpit der beiden Piloten Herr Axel Popp und Frau Sisko Brunner, die mich freundlicherweise den ganzen Weg vorn auf dem Sitz des Mechanikers mitfliegen liessen und nicht in die Pferdebox verbannten. Ich habe dafür in der Flugzeug-Küche auch Kaffee gekocht ....

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So ruhig standen die Vier in ihrer Box. Einzig Caipira, die zweithinterste, die neben Engano stand, hat sich in Dakar einmal quer vor die anderen Drei gestellt. So musste ich alle vier in der engen Box losbinden und wieder in Reih und Glied stellen. Man stelle sich dies einmal plastisch vor: ein Hengst und drei Stuten in einer Box herum manövrieren, raus konnten wir ja nicht ... aber alles ging perfekt und ruhig vonstatten. Juan Montans Kommentar zu diesem Event: „Das kann man nur mit Criollos machen“. Ich denke er hat recht.

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Zwischenlandung zum Auftanken mitten in der Nacht in Dakar, Senegal. Der Flug von BA nach Dakar dauert gut 8 Stunden und von Dakar nach Frankfurt gut 6. Der Aufenthalt in Dakar ca. 2 Stunden.

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Und jetzt in Frankfurt, wir sind bereits unterwegs zur Grenzveterinär- und Zollkontrolle. Hier hat Bernhard Rudolf die Pferde übernommen und sie mit dem Transporteur Hoffmann aus Bonndorf nach Grafenhausen und zu mir nach Küsnacht gebracht. Nochmals ca 500 km Fahrt.


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Am Ende der langen, langen aber problemlosen Reise in Küsnacht, bei Zürich.

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Die hellbeige (bayo) farbene Chamaca und die braune Rumba sind nach Küsnacht gekommen, Engano und Caipira sind bei Bernhard Rudolf in Grafenhausen stationiert.

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Hier sehen sie ihre neue Heimat das erste Mal - voller Fragen in den Augen.

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Das Bett ist gerichtet und wird wohl sehnlichst erwartet. Sie haben sich übrigens bereits am ersten Tag auch wirklich ins Stroh gelegt, offensichtlich fühlten sie sich schnell auch heimisch.

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Engano (rechts) und Caipira beim ersten kurzen Weidegang. Auffällig bei Engano, neben seiner Ruhe und Disziplin, seine ausserordentlich starken Knochen, er ist erst 4 und dürfte ein wunderbarer, kräftiger Hengst werden, wenn er einmal ausgewachsen sein wird.

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Und hier, 2 Wochen nach der Ankunft in Europa, Engano unter seinem neuen Trainer Ernst Peter Frey, der ihn als sehr schnell in den Reaktionen und von seinem Trainer in Uruguay als hervorragend eingeritten bezeichnet. Zu bewundern werden die beiden an der kommenden Eurocheval Ende Juli 2010 sein.

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